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EU-Datenschützer: Ein langer böser Brief an Facebook

~ 41 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 11. Februar 2016 | Kommentare (0)

Es regt sich tatsächlich noch Leben im Zombie „Europa„. Frankreich als Sprachrohr von fünf Datenschutzbehörden ist könnte ein Anfang sein. Leider ist absehbar, dass ihnen ihre eigenen Regierungen in den Rücken fallen werden, weil die lieber vor den Amis kuschen, als sich Gerade zu machen.

Facebook interessiert das eh nicht. Die üben eher Druck auf ihre Regierung aus, damit diese europäische Nerverei aufhört. Spannend ist auch die Aussage, Daten werden nach Vertragsklauseln übermittelt, die man mit sich Selbst vereinbart hat. Ach so, na denn ist ja alles Gut…

 

Mehrere europäische Datenschutzbehörden haben sich Facebook vorgeknöpft. Nicht einmal die Vorgaben für Passwörter finden Gnade, von der Datenübertragung in die USA ganz

Quelle: EU-Datenschützer: Ein langer böser Brief an Facebook – Golem.de

„Privacy Shield“: Safe-Harbor-Nachfolger bedeutet angeblich EU-Kapitulation

~ 43 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 11. Februar 2016 | Kommentare (0)

Mein Verständnis neigt sich dem Ende. Begreifen fällt mir immer schwerer. Winselnd werfen sich unsere Machtverliebten angeblichen Politiker in Brüssel dem selbsternannten Weltführer in den Staub zu seinen Füßen. Abstoßend!

Europa sollte drohen die amerikanischen Tech-Riesen auszusperren, wenn dort sensible Daten nicht geschützt sind und die Weltbevölkerung unter Generalverdacht gestellt wird. Droht ein Markt mit 500 Millionen Menschen wegzubrechen, werden die US-Unternehmen ihrer Regierung schon heiße Ohren verpassen. Doch statt selbstbewusst die Richtung vorzugeben, buckeln unsere möchtegern Führer und offenbaren, was die „Alte Welt“ verloren hat: Rückgrat!

Bei den Verhandlungen mit den USA über einen Nachfolger für das gekippte Safe-Harbor-Abkommen steht die EU offenbar davor, in allen für den Datenschutz wichtigen Punkten einzuknicken. Der US-Datenzugriff sei überhaupt noch nicht geklärt.

Quelle: „Privacy Shield“: Safe-Harbor-Nachfolger bedeutet angeblich EU-Kapitulation | heise online

Kommission empfiehlt, Rundfunkbeitrag zu senken

~ 45 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 07. Februar 2016 | Kommentare (0)

Wer hätte gedacht, dass die KEF mehr Realitätssinn an den Tag legt, als die nimmersatten Anstalten des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks (ÖRR)? Die Zwangsabgaben als bequeme Quelle sind ja auch zu verlockend. Frag nur ich mich, wofür eigentlich noch? Von dem 1963 in den Rundfunkstaatsvertrag geschriebenen Bildungsauftrag ist der ÖRR so weit entfernt, wie der Homo sapiens vom Neandertaler. Die Brotkrümel an Informationssendungen werden am späten Abend verstreut, oder gleich ganz in die tiefe Nacht verschoben. Die ohne Mehrwert von allen abkassierten 17,50 Euro sollten entweder auf alle Sendeanstalten verteilt, oder ganz gestrichen werden und ARD und ZDF sich im Wettbewerb behaupten müssen. Im Niveau unterscheiden sie sich ja bereits nicht mehr vom Privatfernsehen.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist dafür die Rundfunkgebühr zu senken.. Sachsen hält davon nichts, Sachsen-Anhalt dagegen schon.

Quelle: Kommission empfiehlt, Rundfunkbeitrag zu senken | heise online

Internet-Ausbau: Telekommunikationskonzern EWE droht Bund mit Klage

~ 53 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 06. Februar 2016 | Kommentare (0)

Als technisch interessierter Außenstehender stellt sich für mich die Rollenverteilung in dieser Diskussion wie beschrieben dar. Die Vorteile, als ehemaliger Monopolist über die meisten Hausanschlusskabel zu verfügen, sollen gestärkt werden. Statt grundsätzlicher Modernisierung mit Glasfaser, wie es die Mitbewerber voran treiben, wird die alte Kupferdrahttechnik ausgequetscht. In Tests mag sich das neue Vectoring Verfahren ausreichend geschlagen haben, in der breiten Masse wird sich wahrscheinlich zeigen, dass diese Technik überreizt und somit überfordert ist. Doch dann ist es zu Spät, weil die Mitbewerber verständlicherweise ihre Aktivitäten und Investitionen auf ein Minimum reduziert haben. Hier wird eindeutig nicht ausgewogen reguliert, sondern die eigenen Interessen (der Staat ist an der Telekom massiv beteiligt) bevorzugt. Der angeblich „faire“ Kompromiss ist ein fauler. Benachteiligt, ohne sich wehren zu können, sind die Verbraucher.

Alle wollen schnelleres Internet. Der lukrative Ausbau der Netzinfrastruktur ist so begehrt wie umkämpft. Der EWE-Konzern sieht in den Plänen eine massive Behinderung privater Wettbewerber. Die Bundesnetzagentur hält dagegen.

Quelle: Internet-Ausbau: Telekommunikationskonzern EWE droht Bund mit Klage | heise online

Gerichtsurteil: E-Plus darf Datenflatrate nicht beliebig drosseln

~ 38 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 06. Februar 2016 | Kommentare (0)

Dieses Urteil wurde Zeit! Dass die vermeintlich innovativen Mobilfunk Unternehmen uns nach deren Ermessen in die Steinzeit der Internetgeschwindigkeit schicken, war in vielerlei Hinsicht hinderlich. Wird doch mit dem Smartphone immer mehr Geld ausgegeben. Alleine die Wirtschaft hat ein gesteigertes Interesse an schnellen Datenverbindungen, dass es mich wundert, dass diese erst auf das Eingreifen der Verbraucherschützer warten. Allerdings ist zu bezweifeln, dass sich die restlichen Mobilfunk Unternehmen diesem Urteil automatisch fügen. Wahrscheinlich müssen diese separat vor Gericht zitiert werden, womit dann ohne Not Geld zum Fenster raus geworfen wird. Innovativ geht anders.

Unbegrenztes Datenvolumen bei 56 KBit/s? Mit einer extremen Drosselung hat E-Plus einem Gerichtsurteil zufolge gegen seine Vertragsversprechen verstoßen.

Quelle: Gerichtsurteil: E-Plus darf Datenflatrate nicht beliebig drosseln – Golem.de

Goodbye Google – Teil 4

~ 5 Min. Lesezeit | Digital + Internet | 28. Januar 2016 | Kommentare (0)

Google GruftNach allgemeiner Betrachtung (Teil 1), Web-Angebote (Teil 2) und Android (Teil 3), widme ich mich hier den versteckten Spionen von Google. Denn unbeobachtet sammelt der Gigant auch im Hintergrund fleißig Informationen über uns. Kaum jemand zerbricht sich darüber den Kopf; was daran liegt, dass Niemand das Ausmaß wirklich kennt und vor Allem, wie exakt diese Daten zusammen geführt werden.
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Goodbye Google – Teil 1

~ 5 Min. Lesezeit | Internet + Menschen | 25. Januar 2016 | Kommentare (0)

Google GruftSchon eine geraume Zeit beschäftige ich mich damit, wie ich mich der Allmacht von Google entziehen kann. Mir macht das Geschäftsmodell in Verbindung mit der erreichten Dominanz Angst. Meine engsten Freunde dürfen gerne wissen, was ich mache und wie ich denke. Unter Freunden besteht eine Beziehung. Aus dieser erwächst ein Vertrauensverhältnis. Dieses wiederum gibt uns Sicherheit.
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