Schlagwort-Archive: Verantwortung

FaceTime am Steuer: Klage gegen Apple nach tödlichem Autounfall

~ 49 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 30. Dezember 2016 | Kommentare (0)

Eine US-Familie hat Apple wegen “grober Fahrlässigkeit” auf Schadenersatz verklagt: Der iPhone-Hersteller sperrt FaceTime nicht für die Nutzung im Straßenverkehr, so der Vorwurf – obwohl sich das Unternehmen die Technik bereits schützen ließ.1

Ohne Zweifel ist der auslösende Anlass unbeschreiblich Traurig. Selbst die Intention ist nachvollziehbar. Wird Apple bezüglich der beklagten Punkte verurteilt, dürfte die Familie zumindest mit erheblich mehr Geld rechnen, als sie von dem Unfallverursacher herausquetschen könnte.

Damit wird aber ein verhängnisvoller Trend bestärkt, der vielmehr eine Schere ist, die weiter auseinander klafft: Vehement erwehren wir uns der Überwachung und immer tiefer greifender Einflussnahme in unsere Selbstbestimmung, wälzen hingegen Verantwortung ab, wenn wir uns Vorteile davon erhoffen.

Der Unfallverursacher sollte sein ganzes Leben dafür büßen und am Existenzminimum leben; den Tod der Tochter für den persönlichen Reibach nutzen, ist ein verheerendes Zeichen.


  1. Quelle: FaceTime am Steuer: Klage gegen Apple nach tödlichem Autounfall | Mac & i 

Amerika schwenkt in europäisches Fahrwasser

~ 3 Min. Lesezeit | Politik | 23. November 2016 | Kommentare (1)

Wieder einmal bestätigt sich, dass es anders kommt, als erwartet. Und es zeigt, dass Hoffnung eine wertfreie Kraft ist, die allen zur Verfügung steht. Amerika hatte die Wahl und eine Entscheidung getroffen. Nach dem für Alles geltenden Prinzip von Ursache und Wirkung, wird diese Folgen haben; so oder so.

Zum höheren Verständnis gehört, dass es genauso eingetroffen ist, wie es sein soll. Es ist müßig darüber zu spekulieren, wie sich die Politik unter einer Präsidentin Hillary Clinton entwickelt hätte. Fakt ist, der 45. Präsident von Amerika heißt Donald Trump.
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Bill Gates zwischen Schein und Sein

~ 40 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 09. Februar 2016 | Kommentare (0)

Dieser ausführliche Artikel schlägt schwer auf den Magen. Schwer deswegen, weil gleich zweierlei Enttäuschungen zusammen kommen. Zum Einen die Erkenntnis, dass irrsinnig viel Geld in zweifelhafte Unternehmen und Projekte versenkt wird. Zum Anderen das Sterben der Hoffnung, dass mit irrsinnig viel Geld tatsächlich entsprechend viel Gutes getan wird.

Geld zieht es also doch nur wieder zum Geld. Der Wert eines Menschen ordnet sich erst dahinter irgendwo ein. Mir fehlt da wohl ein Gen, um mir vorstellen zu können, dass man soviel Schein als Wohltat verkaufen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Mich macht das traurig und ekelt mich gleichzeitig an.

Die „Bill & Melinda Gates Foundation“ unterstützt nicht die notleidenden Menschen in Afrika, sondern etliche Agrarkonzerne und deren Profitinteressen

Quelle: Bill Gates zwischen Schein und Sein | Telepolis

Kommission empfiehlt, Rundfunkbeitrag zu senken

~ 45 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 07. Februar 2016 | Kommentare (0)

Wer hätte gedacht, dass die KEF mehr Realitätssinn an den Tag legt, als die nimmersatten Anstalten des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks (ÖRR)? Die Zwangsabgaben als bequeme Quelle sind ja auch zu verlockend. Frag nur ich mich, wofür eigentlich noch? Von dem 1963 in den Rundfunkstaatsvertrag geschriebenen Bildungsauftrag ist der ÖRR so weit entfernt, wie der Homo sapiens vom Neandertaler. Die Brotkrümel an Informationssendungen werden am späten Abend verstreut, oder gleich ganz in die tiefe Nacht verschoben. Die ohne Mehrwert von allen abkassierten 17,50 Euro sollten entweder auf alle Sendeanstalten verteilt, oder ganz gestrichen werden und ARD und ZDF sich im Wettbewerb behaupten müssen. Im Niveau unterscheiden sie sich ja bereits nicht mehr vom Privatfernsehen.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist dafür die Rundfunkgebühr zu senken.. Sachsen hält davon nichts, Sachsen-Anhalt dagegen schon.

Quelle: Kommission empfiehlt, Rundfunkbeitrag zu senken | heise online

Goodbye Google – Teil 3

~ 8 Min. Lesezeit | Digital + Internet | 27. Januar 2016 | Kommentare (0)

Google GruftNach einer allgemeinen Betrachtung (Teil 1) und den bekanntesten Angeboten (Teil 2), widme ich mich in diesem Teil dem weit verbreitetem Betriebssystem für Smartphones: Android.

Sofern nicht bekannt, als Grundlage werkelt hier Linux. Wie dieses, sind auch die Quellen von Android Open-Source und somit grundsätzlich frei verfügbar, veränderbar und einsetzbar. Das es dann doch nicht so einfach ist, sein Smartphone neu zu bestücken, ist schon ein erster Hinweis auf die Komplexität dieser Thematik.
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Agrarindustrielle Landwirtschaft dezimiert unsere Lebensvielfalt

~ 44 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 25. Januar 2016 | Kommentare (0)

Braucht es wirklich wissenschaftliche Studien oder Agrar-Ökonome, um festzustellen, was einem der ureigene, gesunde Menschenverstand auch sagt? Ernähre ich mich ausschließlich von einem Lebensmittel (z.B. Kartoffeln oder Mais), werde ich wahrscheinlich frühzeitiger Sterben. Anzunehmen, die Natur ist weniger komplexer oder vielfältiger, als der Mensch, basiert einzig auf unserer Überheblichkeit, alles außer uns als Minderwertig anzusehen. Förderlich unterstützt die Gier nach Geld die Blindheit vor einer Abhängigkeit, die wir uns sträuben, anzuerkennen.

Die Artenerosion in Ökosystemen verschiedenster Art schreitet in den letzten Jahrzehnten weltweit mit rasantem Tempo voran, eine mittlerweile allbekannte Tatsache. Aber trotz beunruhigender Meldungen über die dramatischen Verluste von Arten und Lebensräumen bleibt eine konsequente Politik aus. Dies ist vor allem unverständlich, weil unser aller Leben von der biologischen Vielfalt abhängt.

Quelle: Neue Studie: Industrielle Landwirtschaft ist ein Hauptverursacher für Artenverlust

Goodbye Google – Teil 1

~ 5 Min. Lesezeit | Internet + Menschen | 25. Januar 2016 | Kommentare (0)

Google GruftSchon eine geraume Zeit beschäftige ich mich damit, wie ich mich der Allmacht von Google entziehen kann. Mir macht das Geschäftsmodell in Verbindung mit der erreichten Dominanz Angst. Meine engsten Freunde dürfen gerne wissen, was ich mache und wie ich denke. Unter Freunden besteht eine Beziehung. Aus dieser erwächst ein Vertrauensverhältnis. Dieses wiederum gibt uns Sicherheit.
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Leistungsschutzrecht: Warten auf Oettingers Hauptgericht

~ 29 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 03. Januar 2016 | Kommentare (0)

Aus mir hätte gar kein Politiker werden können: Ich besitze viel zu viel Kompetenz und ein ausgeprägtes Verlangen danach, dass das Leben aus mehr besteht, als nur dem schnöden Mammon zu huldigen. Oder anders ausgedrückt: Was sich auf politischer Ebene abspielt, kann nur Angst machen, Verdrossenheit auslösen, Lethargie fördern und Agressionen schüren. Es ist Beschämend!

Ein einheitliches europäisches Urheberrecht wäre eine gute Sache. Die möglichen Pläne der EU-Kommission könnten aber einen großen Nachteil haben.

Quelle: Leistungsschutzrecht: Warten auf Oettingers Hauptgericht – Golem.de

Das war 2015

~ 12 Min. Lesezeit | Menschen + Politik + Unternehmen | 30. Dezember 2015 | Kommentare (0)

2015Übermorgen ist auch das Jahr 2015 nur noch Bestandteil der Geschichte. Man soll ja nicht zurück blicken, sondern mit Zuversicht nach vorne. Doch Vergangenes bildet den Grundstock für Kommendes. Sind die Aussichten nun ermutigend, oder eher beängstigend?
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