Schlagwort-Archive: Macht

Microsoft-Chef Nadella: Künstliche Intelligenz ist eine demokratisierende Technik

~ 58 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 16. Januar 2017 | Kommentare (0)

Was für ein kruder Schwachsinn! Aber natürlich muss der Microsoft Chef so reden. Von Beginn an den Ball flach halten und schön die Allgemeinheit in den Mittelpunkt stellen. Bloß nicht den Verdacht aufkommen lassen, man nehme eine exponierte Stellung ein, oder strebe eine Windows ähnliche Dominanz an.

Der Weg zur Timokratie, Geldaristokratie, ist längst beschritten. Wenige werden bestimmen, was Technik leisten wird, getrieben vom eigenen Vorteil. Dabei wird ausgeblendet, dass der unvollkommene Mensch nur noch unvollkommenere Technik-Zombies (er)schaffen kann. Und wer wird dann bestimmen, wofür die teure Dienstsklaven eingesetzt werden? Die zunehmende Schicht an Mttel(stands)losen? Wohl kaum. Das Geld wird alles zu seinen Gunsten steuern und die bereits vorhandenen Abhängigkeiten vertiefen. Schöne Neue Welt

Seit dem Verkauf von Microsoft Basic für den Altair hat sich an der Identität von Microsoft als „Tool Company“ nichts geändert, erklärte Microsoft-CEO Satya Nadella in München. Nun will Microsoft allen Entwicklern gute KI-Werkzeuge zur Hand geben.

Quelle: Microsoft-Chef Nadella: Künstliche Intelligenz ist eine demokratisierende Technik | heise online

Auch: CEO Satya Nadella in München: Microsoft sieht sich als Werkzeughersteller der KI-Ära

Freihandel – EU-Importe torpedieren Afrikas Wirtschaft

~ 53 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 10. Januar 2017 | Kommentare (0)

Häufig ist die Süddeutsche Zeitung an investigativen Recherchen und Berichten beteiligt, was Lobenswert ist. Dieser weichgespülte und oberflächliche Artikel verwundert daher. Unsere gut gemeinten Kleiderspenden haben in Namibia die Textilindustrie vernichtet. Subventioniertes Schweinefleisch in Kenia (?) Bauern und Produktion zum Erliegen gebracht.

Viel Schlimmer war aber das Verhalten der EU, das zum existierenden Freihandelsabkommen EPP geführt hat. Den letzten Verweigerern in Afrika wurden drastische Import-Zölle auferlegt, die natürlich die Klein-Bauern getroffen haben. Mit geladener Pistole auf der Stirn setzt man überall seine Unterschrift drunter.

Und diese Entwicklung zieht sich schon seit Jahrzehnten hin und soll weiter ausgebaut werden. Das ist infam und schändlich. Ich kann die Wirtschaftsflüchtlinge verstehen. Den Autoren des Artikels fällt nichts besseres ein, als dass der Hühnerbauer doch glücklich sein kann, wenn er in Zukunft auf einer riesigen (fremdgesteuerten?) Geflügelfarm arbeiten darf. Zeigt recht deutlich unsere herablassende Sichtweise.

Die europäische Handelspolitik hat absurde Folgen: Subventionierte Produkte verschlechtern die Wirtschaftslage in Afrika – und verleiten Bauern zum Abwandern.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Microsoft räumt Übereifer beim Windows-10-Upgrade ein

~ 2 Min. Lesezeit | Digital | 27. Dezember 2016 | Kommentare (0)

Das penetrante Vorgehen von Microsoft bei der Durchsetzung des Upgrades auf Windows 10 hat viele verärgert. Marketing-Chef Chris Capossela hat sich jetzt in einer YouTube-Show für Grenzüberschreitungen entschuldigt. 1

Übereifer? Was für eine realitätsfremde Einschätzung. Microsoft hat seine noch vorhandene Machtstellung durch die weitverbreitete Präsenz auf PCs und Notebooks schamlos ausgenutzt. Abhängige nicht nur zu zwingen, sondern keine Wahl zu lassen, gleicht einer Diktatur. Die zur Seuche gewordene Floskel »Verbesserung der Nutzererlebnisse« löst lediglich Brechreize aus. Von Oben wird bestimmt, was dem Nutzer zu gefallen hat und einem Selbst alle Möglichkeiten der Wertschöpfung eröffnet.
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Angstwähler

~ 6 Min. Lesezeit | Politik | 22. Dezember 2016 | Kommentare (0)

Kürzlich habe ich Hintergründe der »Protestwähler« betrachtet. Stimmen diese Ausführungen bereits nachdenklich, kratzen sie nur an der Oberfläche; allerdings in Regionen, die von den Medien nicht beleuchtet werden. Ob die mit den Hintergründen überfordert sind, oder keine Motivation verspüren, sich damit auseinanderzusetzen, bleibt deren Geheimnis.
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Amerika schwenkt in europäisches Fahrwasser

~ 3 Min. Lesezeit | Politik | 23. November 2016 | Kommentare (1)

Wieder einmal bestätigt sich, dass es anders kommt, als erwartet. Und es zeigt, dass Hoffnung eine wertfreie Kraft ist, die allen zur Verfügung steht. Amerika hatte die Wahl und eine Entscheidung getroffen. Nach dem für Alles geltenden Prinzip von Ursache und Wirkung, wird diese Folgen haben; so oder so.

Zum höheren Verständnis gehört, dass es genauso eingetroffen ist, wie es sein soll. Es ist müßig darüber zu spekulieren, wie sich die Politik unter einer Präsidentin Hillary Clinton entwickelt hätte. Fakt ist, der 45. Präsident von Amerika heißt Donald Trump.
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Unsere Politiker sind schwerhörig oder schwer von Begriff

~ 3 Min. Lesezeit | Politik | 16. Oktober 2016 | Kommentare (0)

Jeder amerikanische Präsident schwört bei Amtsantritt »alle amerikanischen Interessen zu verteidigen und verbreiten«. Ob nun »Demokrat« oder »Republikaner« ist dabei völlig egal. Die interne Gesinnung spielt bei der globalen Unterdrückung keine Rolle. Hauptsache der selbsternannte Führer kann seinen Stempel aufdrücken und Macht ausbreiten.
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NRA-Kongress: Trump und die Waffenlobby schmieden Pakt gegen Clinton

~ 33 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 23. Mai 2016 | Kommentare (0)

Eindeutiger geht es kaum noch. Die Amerikaner haben scheinbar jeglichen Bezug zur Realität verloren. Ihre selbst ernannte Vormachtstellung ist ihnen so zu Kopf gestiegen, dass für Wahrheiten kein Platz mehr ist. Ein Präsident Trump ist leider die Folge vergangener Entwicklungen – weltweit! Den Höhepunkt an dunkle Zeiten haben wir noch längst nicht erreicht, das wird noch viel schlimmer kommen.

Donald Trump plädierte einst für schärfere US-Waffengesetze. Beim Jahreskongress der Waffenliebhaber NRA forderte er jetzt genau das Gegenteil – und die Menschen jubelten. Eindrücke von einer unheimlichen Veranstaltung.

Quelle: NRA-Kongress: Trump und die Waffenlobby schmieden Pakt gegen Clinton – manager magazin

EU-Datenschützer: Ein langer böser Brief an Facebook

~ 41 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 11. Februar 2016 | Kommentare (0)

Es regt sich tatsächlich noch Leben im Zombie „Europa„. Frankreich als Sprachrohr von fünf Datenschutzbehörden ist könnte ein Anfang sein. Leider ist absehbar, dass ihnen ihre eigenen Regierungen in den Rücken fallen werden, weil die lieber vor den Amis kuschen, als sich Gerade zu machen.

Facebook interessiert das eh nicht. Die üben eher Druck auf ihre Regierung aus, damit diese europäische Nerverei aufhört. Spannend ist auch die Aussage, Daten werden nach Vertragsklauseln übermittelt, die man mit sich Selbst vereinbart hat. Ach so, na denn ist ja alles Gut…

 

Mehrere europäische Datenschutzbehörden haben sich Facebook vorgeknöpft. Nicht einmal die Vorgaben für Passwörter finden Gnade, von der Datenübertragung in die USA ganz

Quelle: EU-Datenschützer: Ein langer böser Brief an Facebook – Golem.de

„Privacy Shield“: Safe-Harbor-Nachfolger bedeutet angeblich EU-Kapitulation

~ 43 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 11. Februar 2016 | Kommentare (0)

Mein Verständnis neigt sich dem Ende. Begreifen fällt mir immer schwerer. Winselnd werfen sich unsere Machtverliebten angeblichen Politiker in Brüssel dem selbsternannten Weltführer in den Staub zu seinen Füßen. Abstoßend!

Europa sollte drohen die amerikanischen Tech-Riesen auszusperren, wenn dort sensible Daten nicht geschützt sind und die Weltbevölkerung unter Generalverdacht gestellt wird. Droht ein Markt mit 500 Millionen Menschen wegzubrechen, werden die US-Unternehmen ihrer Regierung schon heiße Ohren verpassen. Doch statt selbstbewusst die Richtung vorzugeben, buckeln unsere möchtegern Führer und offenbaren, was die „Alte Welt“ verloren hat: Rückgrat!

Bei den Verhandlungen mit den USA über einen Nachfolger für das gekippte Safe-Harbor-Abkommen steht die EU offenbar davor, in allen für den Datenschutz wichtigen Punkten einzuknicken. Der US-Datenzugriff sei überhaupt noch nicht geklärt.

Quelle: „Privacy Shield“: Safe-Harbor-Nachfolger bedeutet angeblich EU-Kapitulation | heise online

Spanien: Acht Jahre und drei Monate Knast für Streikende gefordert

~ 39 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 10. Februar 2016 | Kommentare (0)

Es ist erschreckend, wie wir uns über Flüchtlingsströme wundern und aufregen; wie im industrialisiertem und modernem Nachbarland Spanien, immerhin Teil der EU, die Demokratie mit Füßen getreten wird dagegen kaum Beachtung findet.

Egal, ob man nun mit Gewerkschaften sympathisiert oder nicht, sind Streiks ein legitimes Mittel der Arbeitnehmer. Schließlich bedeuten die eine Abgrenzung zur Sklaverei. Erwartet einen Streikenden nun eine höhere Strafe als bei fahrlässiger Tötung, Pädasterie oder Vergewaltigung, sind das große Schritte rückwärts. Wenn wir schon Eins sein sollen, sollten wir auch Alle dagegen aufbegehren!

Der Prozess gegen acht spanische Airbus-Beschäftigte beginnt, insgesamt laufen 80 Verfahren gegen Streikposten, in denen mehr 300 Gewerkschafter angeklagt werden

Quelle: Spanien: Acht Jahre und drei Monate Knast für Streikende gefordert | Telepolis