Notenbank-Chefs fordern Euro-Finanzministerium

~ 35 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 10. Februar 2016 | Kommentare (0)

Na klar, noch mehr überflüssige Posten für machtbesessene Wichtigtuer. Noch weiter den unnötigen Luftballon aufblasen. Nur zu, vielleicht platzt er dann endlich.

Es exisitiert kein souveräner Staat „Europa“ und wird es auch nicht. Über Königen einen Kaiser zu installieren kann nur zu Kompetenzgerangel und Frustration führen. Am Ende steht die Lähmung, die in eine wie auch immer geartete Befreiung mündet. Macht(gier) macht Blind.

Francois Villeroy de Galhau und Jens Weidmann plädieren in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ dafür, dass die Euro-Länder in erheblichem Maße Souveränität und Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen.

Quelle: manager magazin

Bill Gates zwischen Schein und Sein

~ 40 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 09. Februar 2016 | Kommentare (0)

Dieser ausführliche Artikel schlägt schwer auf den Magen. Schwer deswegen, weil gleich zweierlei Enttäuschungen zusammen kommen. Zum Einen die Erkenntnis, dass irrsinnig viel Geld in zweifelhafte Unternehmen und Projekte versenkt wird. Zum Anderen das Sterben der Hoffnung, dass mit irrsinnig viel Geld tatsächlich entsprechend viel Gutes getan wird.

Geld zieht es also doch nur wieder zum Geld. Der Wert eines Menschen ordnet sich erst dahinter irgendwo ein. Mir fehlt da wohl ein Gen, um mir vorstellen zu können, dass man soviel Schein als Wohltat verkaufen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Mich macht das traurig und ekelt mich gleichzeitig an.

Die „Bill & Melinda Gates Foundation“ unterstützt nicht die notleidenden Menschen in Afrika, sondern etliche Agrarkonzerne und deren Profitinteressen

Quelle: Bill Gates zwischen Schein und Sein | Telepolis

Commerzbank verlangt Guthabengebühr

~ 47 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 09. Februar 2016 | Kommentare (0)

Ein verantwortungsvoll handelndes Unternehmen schafft sich Reserven an. Wird dies im zunehmenden Maße von den Banken bestraft, ist das Armselig. Deren Forderung, sichere Rücklagen in unsichere Aktien anzulegen, soll nur den eigenen Umsatz jubeln lassen. Verlieren die Einlagen dann an Wert und das Unternehmen gerät in Schwierigkeiten, zucken die Bänker teilnahmslos nur mit den Schultern.

Ich kann mit nicht erklären, woher die Geldinstitute nach wie vor ihre Arroganz hernehmen, ist ihr Gehabe mehr als verachtenswert. Alleine, wie verklausuliert sie ihre Zwangsmaßnahme „verkaufen“, ist erschreckend. Über den Köpfen der Firmenchefs hinweg beziffert die Bank die „überschüssige Liquidität“. Ich hoffe, die Unternehmen kehren zu Hauf dieser Bank den Rücken!

„Bei Firmenkunden, großen Konzernen, institutionellen Kunden und Kunden des öffentlichen Sektors, die hohe Guthaben als Einlagen bei uns parken, vereinbaren wir verstärkt für die überschüssige Liquidität eine individuelle Guthabengebühr.“

Quelle: manager magazin

Thüringens Verfassungsschutzchef fordert Hintertüren in Krypto-Messengern

~ 1 Min. Lesezeit | Kurz Halt | 08. Februar 2016 | Kommentare (0)

Ich finde, wir ziehen morgen Alle in riesige Höhlen oder Häuser, auf jeden Fall ohne Wände. Dann überwacht passt Jeder auf Jeden auf und Niemand macht mehr etwas Böses – Du Schlimmer, Du. Herr Kramer hat sicher nichts dagegen, mich an den Gesprächen mit seiner Frau teilhaben zu lassen, denn er hat ja nichts zu verbergen, oder? Ob die für mich interessant sind? Natürlich, es könnte ja ein Anschlag oder sonstwas geplant werden. Ach, der feine Herr nicht? Aber ich?!

Ich weiß wirklich nicht, wozu diese Sicherheitsneurotiker ihren Kopf benutzen. Auf was wir nach deren Wünschen zusteuern ist ein Gefängnis mit Grünflächen vor der Tür und einen nicht ablegbaren Lausch-Anzug. Natürlich nur für das gemeine Volk, weil wir ja nur Übles wollen. Wie hieß es doch noch: Wir sind alle gleich, nur einige sind gleicher.

Sicherheitsbehörden können Chats auf Diensten wie Threema nicht umfassend überwachen, beklagt Thüringens Verfassungsschutzchef. Deswegen müsse geklärt werden, wie Behörden Zugriff bekommen und „Hintertüren wären die einzige Möglichkeit“.

Quelle: Crypto Wars 3.0: Thüringens Verfassungsschutzchef fordert Hintertüren in Krypto-Messengern | heise online

Kommission empfiehlt, Rundfunkbeitrag zu senken

~ 45 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 07. Februar 2016 | Kommentare (0)

Wer hätte gedacht, dass die KEF mehr Realitätssinn an den Tag legt, als die nimmersatten Anstalten des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks (ÖRR)? Die Zwangsabgaben als bequeme Quelle sind ja auch zu verlockend. Frag nur ich mich, wofür eigentlich noch? Von dem 1963 in den Rundfunkstaatsvertrag geschriebenen Bildungsauftrag ist der ÖRR so weit entfernt, wie der Homo sapiens vom Neandertaler. Die Brotkrümel an Informationssendungen werden am späten Abend verstreut, oder gleich ganz in die tiefe Nacht verschoben. Die ohne Mehrwert von allen abkassierten 17,50 Euro sollten entweder auf alle Sendeanstalten verteilt, oder ganz gestrichen werden und ARD und ZDF sich im Wettbewerb behaupten müssen. Im Niveau unterscheiden sie sich ja bereits nicht mehr vom Privatfernsehen.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ist dafür die Rundfunkgebühr zu senken.. Sachsen hält davon nichts, Sachsen-Anhalt dagegen schon.

Quelle: Kommission empfiehlt, Rundfunkbeitrag zu senken | heise online

Internet-Ausbau: Telekommunikationskonzern EWE droht Bund mit Klage

~ 53 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 06. Februar 2016 | Kommentare (0)

Als technisch interessierter Außenstehender stellt sich für mich die Rollenverteilung in dieser Diskussion wie beschrieben dar. Die Vorteile, als ehemaliger Monopolist über die meisten Hausanschlusskabel zu verfügen, sollen gestärkt werden. Statt grundsätzlicher Modernisierung mit Glasfaser, wie es die Mitbewerber voran treiben, wird die alte Kupferdrahttechnik ausgequetscht. In Tests mag sich das neue Vectoring Verfahren ausreichend geschlagen haben, in der breiten Masse wird sich wahrscheinlich zeigen, dass diese Technik überreizt und somit überfordert ist. Doch dann ist es zu Spät, weil die Mitbewerber verständlicherweise ihre Aktivitäten und Investitionen auf ein Minimum reduziert haben. Hier wird eindeutig nicht ausgewogen reguliert, sondern die eigenen Interessen (der Staat ist an der Telekom massiv beteiligt) bevorzugt. Der angeblich „faire“ Kompromiss ist ein fauler. Benachteiligt, ohne sich wehren zu können, sind die Verbraucher.

Alle wollen schnelleres Internet. Der lukrative Ausbau der Netzinfrastruktur ist so begehrt wie umkämpft. Der EWE-Konzern sieht in den Plänen eine massive Behinderung privater Wettbewerber. Die Bundesnetzagentur hält dagegen.

Quelle: Internet-Ausbau: Telekommunikationskonzern EWE droht Bund mit Klage | heise online

Gerichtsurteil: E-Plus darf Datenflatrate nicht beliebig drosseln

~ 38 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 06. Februar 2016 | Kommentare (0)

Dieses Urteil wurde Zeit! Dass die vermeintlich innovativen Mobilfunk Unternehmen uns nach deren Ermessen in die Steinzeit der Internetgeschwindigkeit schicken, war in vielerlei Hinsicht hinderlich. Wird doch mit dem Smartphone immer mehr Geld ausgegeben. Alleine die Wirtschaft hat ein gesteigertes Interesse an schnellen Datenverbindungen, dass es mich wundert, dass diese erst auf das Eingreifen der Verbraucherschützer warten. Allerdings ist zu bezweifeln, dass sich die restlichen Mobilfunk Unternehmen diesem Urteil automatisch fügen. Wahrscheinlich müssen diese separat vor Gericht zitiert werden, womit dann ohne Not Geld zum Fenster raus geworfen wird. Innovativ geht anders.

Unbegrenztes Datenvolumen bei 56 KBit/s? Mit einer extremen Drosselung hat E-Plus einem Gerichtsurteil zufolge gegen seine Vertragsversprechen verstoßen.

Quelle: Gerichtsurteil: E-Plus darf Datenflatrate nicht beliebig drosseln – Golem.de

Nach Subventionsstopp: Spanien gewinnt Schiedsverfahren

~ 48 Sek. Lesezeit | Kurz Halt | 05. Februar 2016 | Kommentare (0)

Auf Grund von zwei gewonnenen Verfahren, wobei im Falle von Spanien noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, werden hier NGOs angegangen und sich durch die Blume für TTIP Stark gemacht. Die kritisierten NGOs könnten sicherlich eine entsprechende Zahl liefern, in wie vielen Fällen bisher Staaten in derartigen Schiedverfahren verloren haben und wie viele Milliarden Dollar das die Länder gekostet hat. Ich lehne mich bestimmt nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich vermute, dass diese ein Vielfaches davon ist. Mit Hilfe der Schiedsgerichtsbarkeit können Unternehmen Staaten in den Bankrott treiben. So ein Werkzeug darf der Wirtschaft nicht in die Hand gegeben werden. Keine Ahnung, ob sich die Autoren mit diesem Artikel für die Akkreditierung in Schiedsverfahren empfehlen wollen, die mit Sicherheit lukrativer sind, als der Prozess-Alltag.

Noch vor wenigen Jahren galten Investitionen in spanische Solaranlagen als sichere Sache mit stolzen Renditen. Jetzt ist alles anders.

Quelle: Nach Subventionsstopp: Spanien gewinnt Schiedsverfahren – Seite 2

Goodbye Google – Teil 4

~ 5 Min. Lesezeit | Digital + Internet | 28. Januar 2016 | Kommentare (0)

Google GruftNach allgemeiner Betrachtung (Teil 1), Web-Angebote (Teil 2) und Android (Teil 3), widme ich mich hier den versteckten Spionen von Google. Denn unbeobachtet sammelt der Gigant auch im Hintergrund fleißig Informationen über uns. Kaum jemand zerbricht sich darüber den Kopf; was daran liegt, dass Niemand das Ausmaß wirklich kennt und vor Allem, wie exakt diese Daten zusammen geführt werden.
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